ZwischenZeitZentrale Bremen

"Von der Stadt gewünscht"

Eingestellt von ZZZ 19.07.2010

tazbremen15072010

HEUTE IN BREMEN

"Von der Stadt gewünscht"

taz: Ist es verwerflich, leerstehende Gebäude an Zwischennutzer zu vermitteln?

Michael Ziehl: Prinzipiell nicht. Konkret haben wir eine leerstehende Suchtklinik in städtischem Besitz für den Sommer an die Betreiber eines alternativen Techno-Clubs vermittelt...

...und die fragen sich nun,ob sie dabei zur Imagebildung des Standortes instrumentalisiert werden.

Ja, darum geht es heute Abend. Drei Senatsressorts haben das Zwischennutzungsprojekt befürwortet. Da haben sich die Beteiligten an dem „Neuland"-Projekt gefragt: Unter welchen Prämissen wollen wir überhaupt mit der Stadt kooperieren? An dem Ort selbst, der in einem Industriegebiet liegt, wird man keine Auswirkungen erzeugen. Trotzdem ist man ein Steinchen in der Stadtentwicklungspolitik. Deshalb finde ich es völlig richtig, sich selbstkritisch mit dieser Frage auseinander zu setzen. Tatsächlich wird Kultur ja oft eingesetzt,;um Standortentwicklung und Gentrifizierung auszulösen.;

Sie haben die Sache eingefädelt.

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Eine Plantage; von lat. plantare (an)pflanzen, englisch Plantation

Eingestellt von ZZZ 07.07.2010

EinzugBricolageweb

Es wächst und sprießt in der Bricolage Plantage.

In das ehemalige Betriebsgebäude der Firma Domeyer in der Plantage sind mit Beginn des Juli die ersten ZwischennutzerInnen eingezogen. Am gestrigen Tag haben weitere Interessierte die Zwischennutzungsvereinbarung in der ehemaligen Kantine unterschrieben (Foto). Eine wunderbare Mischung aus Menschen, die gestalterisch in unterschiedlichen Bereichen tätig sind, werden in den nächsten Wochen Schritt für Schritt in das zirka 1600m2 große Gebäude einziehen und es wiederbeleben. Auf dem Foto sieht man Johanna Ahlert und Björn Behrens, beide ehemalige Fotografiestudent_Innen der HfK Bremen, die sich zusammen mit zwei weiteren FotografInnen in der Plantage ein Fotostudio teilen werden.

Ein großes Dankeschön geht an Manuela Schäfer von der Sielwall-Kanzlei, die diese Vereinbarung mit uns zusammen erarbeitet hat und natürlich an die WFB, die diesen Leerstand, der seit April 2009 vorherrschte, als Zwischennutzung vermietet.

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Suchtklinik wird Kulturzentrum

Eingestellt von ZZZ 15.06.2010

taz14062010

ORTE DER SUBKULTUR

Suchtklinik wird Kulturzentrum

Die Stadt hat Künstlern aus der Techno-Szene für den Sommer eine ehemalige Rehaklinik an der Neuenlander Straße zur Zwischennutzung überlassen VON CHRISTIAN JAKOB

Die große Villa erinnert nicht an jene verlassenen Orte, die üblicherweise die Veranstalter von alternativen Techno-Parties anziehen. Mit Stuckresten, beigen Tapeten und Kaninchenställen im Garten verströmt die Immobilie an der Neuenlander Straße noch immer das Flair der Reha-Klinik für Alkoholkranke, die einst dort untergebracht war. Trotzdem soll das hinter Büschen und Zäunen versteckte Gelände zwischen einem Großmarkt und Autohäusern ab dem kommenden Wochenende zu einem Zentrum der Bremer Subkultur werden.

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Zwei Tage 2nd HAND SPACES

Eingestellt von ZZZ 17.05.2010

1garderobeweb ZZZ ZwischenZeitZentrale

Mit dem Abstand von einer Woche blicken wir auf die erste von uns als ZwischenZeitzentrale organisierte internationale Konferenz. Die oberste Etage des ehemaligen Bundeswehrhochhauses, selbst zu großen Teilen leerstehend, bildete für diese einen passenden Ort, der zudem auch noch bei strahlendem Sonnenschein einen Blick über weite Teile Bremens ermöglichte. Mit einer TeilnehmerInnenzahl von über 120 Personen aus vier europäischen Ländern, insgesamt an den beiden Veranstaltungstagen, bot sich den ReferentInnen nicht nur eine optisch eindrucksvolle Kulisse sondern auch eine wissbegierige Zuhörerschaft.

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2nd HAND SPACES - nachhaltige Gestaltung des städtischen Wandels durch Zwischennutzung

Eingestellt von ZZZ 14.04.2010

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Die Dokumentation der Konferenz finden sie hier: 2nd HAND SPACES

2nd;hand spaces:;nachhaltige Gestaltung des städtischen Wandels durch Zwischennutzung

Konferenz – 05. und 06. Mai 2010 in Bremen

Zwischennutzungen recyceln Räume auf Zeit und erfüllen dabei zentrale Aspekte von Nachhaltigkeit, indem sie;Gebäude und Brachflächen;wiederverwenden, wiederinwertsetzen und wiederintegrieren.;So können;Zwischennutzungen von ökologischem, ökonomischem, sozialem und kulturellem Gewinn für die Stadtgesellschaft sein. Davon profitieren ImmobilieneigentümerInnen, ZwischennutzerInnen und die Stadtentwicklung. In Bremen arbeitet die ZwischenZeitZentrale (ZZZ) seit März dieses Jahres offiziell als Zwischennutzungsagentur. In diesem Rahmen wird die interdisziplinäre Konferenz;2nd;hand spaces;veranstaltet.;Dabei wird am ersten Tag entlang folgender Fragen diskutiert:;Welchen Beitrag leisten Zwischennutzungen für die Stadtentwicklung?;Wie können Zwischennutzungen besser in die Stadtentwicklung eingebunden werden?;Welchen stadtgesellschaftlichen Potentialen können Zwischennutzungen Raum geben?;Inwieweit können aktuelle stadtgesellschaftliche Veränderungen durch Zwischennutzungen nachhaltiger gestaltet werden?;Der zweite Tag beginnt mit einem Urbanen Spaziergang zu Zwischennutzungen und Leerständen in Bremen.;Danach findet ein Workshop;zur Konzeption einer Zwischennutzung als kollaborativen Arbeitsort in dem Gewerbeleerstand Plantage 9 statt - mit Erfahrungsberichten von Experten.;Die Teilnehmerzahl ist an beiden Tagen begrenzt. Bitte melden sie sich spätestens bis zum;30. April 2010 verbindlich;per email an, unter:

sarah.osswald@zzz-bremen.de

www.zzz-bremen.de

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2nd hand spaces: nachhaltige Gestaltung des städtischen Wandels durch Zwischennutzung Konferenz - 05. und 06. Mai 2010 in Bremen

Eingestellt von ZZZ 01.04.2010

hochstrasse1 Daniel Schnier (c)  ZZZ ZwischenZeitZentrale Bremen 2010

Liebe Interessierte,
hiermit weisen wir auf unsere 1. internationale Konferenz hin, die im Mai 2010 stattfinden wird.

2nd hand spaces: nachhaltige Gestaltung des
städtischen Wandels durch Zwischennutzung
Konferenz - 05. und 06. Mai 2010 in Bremen

Zwischennutzungen recyceln Räume auf Zeit und erfüllen dabei zentrale Aspekte von Nachhaltigkeit, indem sie Gebäude und Brachflächen wiederverwenden, wiederinwertsetzen und wiederintegrieren. So können Zwischennutzungen von ökologischem, ökonomischem und sozialem-kulturellem Mehrwert für die Stadtgesellschaft sein. Davon profitieren Immobilieneigentümer, Zwischennutzer und zunehmend auch die Stadtentwicklung. Vielerorts werden Zwischennutzungen daher von öffentlich beauftragten Zwischennutzungsagenturen initiiert;und gefördert. In Bremen arbeitet die ZwischenZeitZentrale seit dem 12. März diesen Jahres offiziell als Zwischennutzungsagentur. In diesem Rahmen veranstaltet die ZZZ die interdisziplinäre Konferenz und 2nd hand spaces. Dabei wird anhand folgender Fragen diskutiert: Welchen Beitrag leisten Zwischennutzungen für die Stadtentwicklung? Wie können Zwischennutzungen besser in die Stadtentwicklung eingebunden werden? Welchen stadtgesellschaftlichen Potentialen können Zwischennutzungen Raum geben? Inwieweit können aktuelle stadtgesellschaftliche Veränderungen durch Zwischennutzungen nachhaltiger gestaltet werden?

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Präsentation der ZwischenZeitZentrale

Eingestellt von Oliver Hasemann 15.03.2010

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Zur öffentlichen Präsentation der ZwischenZeitZentrale Bremen drängten sich am Freitag knapp 120 BesucherInnen in die ehemaligen Betriebsräume der Firma Doymeyer in der Plantage 9. Die alten Lager-, Büro- und Verkaufsräume wurden an diesem Abend als Veranstaltungszentrum zwischengenutzt. Aus den alten Verkaufsräumen wurde das Auditorium, in den alten Lagern erkundeten Interessentinnen ihre möglichen Werkstatträumen und in der alten Kantine wurde die Bewirtung der Gäste vorgenommen. Begleitet wurde die Veranstaltung dabei von Livemusik und einer kleinen Lichtschau, die auf das Gebäude aufmerksam machten.

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