ZwischenZeitZentrale Bremen

Zwischenstationen für die Bahnhofsvorstadt

Eingestellt von ZZZ 04.10.2011

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Vierteilige Vortragsreihe im Oktober 2011

Die Bremer Bahnhofsvorstadt bildet den räumlichen Übergang von der historischen Innenstadt zur Stadt im Zeitalter der Industrialisierung, die über die ehemaligen Befestigungsanlagen - heute die Wallanlagen - hinaus gewachsen ist. Mit dem Bahnhof und der Hochstraße am Breitenweg wird sie heute als Transitraum und zugleich Zugangsraum zur Stadt geprägt.
Die Bahnhofsvorstadt ist dabei auch ein Ort der Gegensätze und der sozialen als auch ökonomischen Probleme. Der Wandel von Einkaufsgewohnheiten und veränderte Ansprüche an Büroräume. Die Nähe zum Milieu entlang der Diskomeile wirkt sich zudem negativ auf das Image der Bahnhofsvorstadt aus.
Für diesen Raum eröffnen sich aber auch verschiedene neue Perspektiven, der Umbau von Büroflächen zu neuen Nutzungsarten, die Zwischennutzung von Leerständen durch Nutzer_innen mit neuartigen Nutzungskonzepten und die Einbeziehung in die innerstädtische Stadtentwicklung machen die Bahnhofsvorstadt für ein Klientel interessant, dass dieses Quartier bisher nur als Transitraum nutzt.
Mit der Veranstaltungsreihe „Zwischenstationen für die Bahnhofsvorstadt" präsentiert die ZwischenZeitZentrale Bremen Erfahrungsberichte und Perspektiven für die Bahnhofsvorstadt. Präsentiert werden die Vorträge in der Glasbox am ehemaligen Siemenshochhaus, einer laufenden Zwischennutzung zum Anfassen.

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Besuch der Bürgermeisterin und Finanzsenatorin Karoline Linnert im Sportamt

Eingestellt von ZZZ 23.09.2011

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Am Donnerstag, den 25. August 2011 bekamen der Verein Klapstul e.V. und das Café Sue Sylvester`s in der laufenden Zwischennutzung des ehemaligen Sportamts auf dem Peterswerder 44 Besuch von Bürgermeisterin und Finanzsenatorin Frau Karoline Linnert in Begleitung von Herrn Dr. Oliver Bongartz, Geschäftsführer der Immobilien Bremen. Sie wurden von den Vertreter_innen des Vereins über das Gelände und durch die Räume des Sportamts geführt und bekamen dabei einen umfassenden Überblick über die seit Mitte Juni 2011 laufenden Aktivitäten.

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Neuland Detroit - Filmreihe über den Niedergang und die Neuerfindung der Motor City

Eingestellt von ZZZ 05.08.2011

Donnerstag, 18.08.2011 um 20 Uhr:

"Grown in Detroit" von Mascha und Manfred Poppenk, 2009, Englisch, 60 min.

Einfach nur sachlich, aufklärend und authentisch - so kann man „Grown in Detroit - Teen Moms become Urban Famers" bezeichnen. Die Dokumentation zeigt, wie durch die Rekultivierung von Brachflächen und die Reaktivierung landwirtschaftlichen Wissens nachhaltige Perspektiven für junge Menschen in der vom Armut und Kriminalität geprägten Stadt entstehen.

BBC Documentary: Requiem For Detroit from Logan Siegel on Vimeo.

'Grown in Detroit' trailer of award winning documentary from Mascha Poppenk on Vimeo.

Im Rahmen des Neuland-Projektes (www.neuland-bremen.org), das dieses Jahr in der Spedition am;Güterbahnhof stattfindet, widmet sich die ZwischenZeitZentrale Bremen (www.zzz-bremen.de) an zwei;Abenden dem Niedergang und der Neuerfindung Detroits mit zwei aktuellen und vielfach ausgezeichneten;Filmen. Danach gibt es Soul, Funk, House und Techno vom Plattenteller bis open end.

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"Von der Stadt gewünscht"

Eingestellt von ZZZ 19.07.2010

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HEUTE IN BREMEN

"Von der Stadt gewünscht"

taz: Ist es verwerflich, leerstehende Gebäude an Zwischennutzer zu vermitteln?

Michael Ziehl: Prinzipiell nicht. Konkret haben wir eine leerstehende Suchtklinik in städtischem Besitz für den Sommer an die Betreiber eines alternativen Techno-Clubs vermittelt...

...und die fragen sich nun,ob sie dabei zur Imagebildung des Standortes instrumentalisiert werden.

Ja, darum geht es heute Abend. Drei Senatsressorts haben das Zwischennutzungsprojekt befürwortet. Da haben sich die Beteiligten an dem „Neuland"-Projekt gefragt: Unter welchen Prämissen wollen wir überhaupt mit der Stadt kooperieren? An dem Ort selbst, der in einem Industriegebiet liegt, wird man keine Auswirkungen erzeugen. Trotzdem ist man ein Steinchen in der Stadtentwicklungspolitik. Deshalb finde ich es völlig richtig, sich selbstkritisch mit dieser Frage auseinander zu setzen. Tatsächlich wird Kultur ja oft eingesetzt,;um Standortentwicklung und Gentrifizierung auszulösen.;

Sie haben die Sache eingefädelt.

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Schwimmen auf der "umgedrehten Kommode"

Eingestellt von Oliver Hasemann 07.04.2010

Lumentektur

Umgedrehte Kommode Projection from nagehan kurali on Vimeo.

Am kommenden Samstag 10. April 2010 kann mit einbrechender Dunkelheit ab 21Uhr eine Lumentektur der Künstlerin Nagehan Kurali aus der Türkei auf der Fassade der "umgedrehten Kommode" bewundert werden. Mit Projektionen von Wasser und schwimmenden Menschen wird die Nacht erleuchtet und der Osterdeich zu einer Freilichttribüne mit Blick auf das ehemalige Wasserwerk. Mit ihrer Arbeit „Würden Sie nicht auch gerne mal in der Umgedrehten Kommode schwimmen?" inszeniert Nagehan Kurali einen Ort im Bremer Stadtgefüge, der gerade im Rahmen der Bebauung des umgebenden Geländes immer wieder in den Fokus der Wahrnehmung rückt. http://vimeo.com/11397396

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