ZwischenZeitZentrale Bremen

ZZZ und Zwischennutzung in Bremen

Eingestellt von ZZZ 23.05.2011

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Seit gut einem Jahr bringen Oliver Hasemann und Daniel Schnier leer stehende Häuser und Menschen mit Ideen zusammen und erkunden dabei das Potenzial für ein neues Instrument der Stadtplanung.

Irgendwann soll das Gebäude Plantage 9 in Bremen-Findorff einer Straße weichen. Bis dahin bietet es 27 Menschen Raum zum Arbeiten. Zwischennutzung kann vieles sein. Und Einige, die sich schon lange mit dem Thema beschäftigen, mögen den Begriff nicht mehr. Denn mittlerweile taucht dieser mehr und mehr im Kontext der Immobilienbranche auf. Dabei verliert die Zwischennutzung ihre Bedeutung als Prozess, bei dem es um das Ausloten der Potenziale eines Ortes, seiner möglichen Nutzungen und der Bedürfnisse der Bewohner geht sowie um Aneignung und Partizipation. Genau dafür aber interessiert sich verstärkt die Politik. Im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik wird derzeit ein Pilotprojekt in Bremen gefördert, das Zwischennutzung als „konzeptionelles Instrument in Stadtentwicklungsprozessen" etablieren soll. Mit der Umsetzung ist die ZZZ - ZwischenZeitZentrale Bremen beauftragt.

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Zwischennutzung Glasbox: Unikate statt billiger Massenware

Eingestellt von ZZZ 17.05.2011

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Wer an die Bahnhofsvorstadt denkt, dem kommen bestimmt zuerst die Discomeile und leerstehende Gebäude in den Sinn. Zugegeben: Besonders schön ist dieser Teil der Stadtmitte nicht. Der tristen Vorstellung will die ZwischenZeitZentrale (ZZZ) Bremen nun entgegenwirken und die Bahnhofsvorstadt attraktiver gestalten.

Der erste Laden für das neue Vorstadt-Konzept eröffnet am 17.05.2011, um 19 Uhr an der Contrescarpe 73. In der "Glasbox" verkauft Inhaberin Kathrin Vorsmann ihre eigenen selbst hergestellten Unikate, aber auch Produkte anderer Künstler_innen. Diese werden auf Kommissionsbasis verkauft. Bisher mit dabei sind u.a. ZCKR Records (ein Vinyl-Plattenlabel), Boran Baykul (selbstbedruckte und bemalte T-Shirts) und Getrud Schleising (Collagen und kleine Spiele), viele weitere folgen bis zur Eröffnung.

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Ein besonderer Ort der Kunst / Das "Haus" der Künstler - die Plantage 9

Eingestellt von ZZZ 17.05.2011

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Was macht eine "Plantage" in Bremen? Und wie kommt es, dass sich dort Kreative befinden?

Gebäude, die leer stehen und weiter instand gehalten werden sollen, können zur Zwischennutzung gemietet werden. Die ZwischenZeitZentrale Bremen (ZZZ) ist eine Anlaufstelle für EigentümerInnen, welche ihre Flächen für andere NutzerInnen anbieten wollen.
Die ZZZ sucht solche Objekte, vermittelt zwischen EigentümerInnen und Mietern. So sind beide Seiten zufrieden, wenn die Fläche gut genutzt wird und eine geringe Miete für den Nutzer besteht. Eine solche Zwischenzeitnutzung stellt das Projekt "Bricolage/Plantage" dar. Auf dem ehemaligen Gelände der Firma Domeyer haben sich 26 kreativ tätige Menschen zusammengefunden.

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ZZZ zu Gast in Heerlen (NL) zur internationalen i_beta Konferenz

Eingestellt von ZZZ 14.05.2011

 ZZZ ZwischenZeitZentrale Bremen Heerlen

An verschiedenen Orten im Stadtzentrum von Heerlen/NL wurden neue Konzepte aus den Bereichen Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur vorgestellt, diskutiert und praktiziert. Ergänzt wurde das Veranstaltungsprogramm durch Ausstellungen sowie ein Film- und Musikprogramm. Die ZZZ hat in diesem Rahmen eine "workshoplecture" zu Zwischennutzungen abgehalten. Dabei wurde die Situation in Bremen, die Funktionsweise und Arbeit der ZZZ und Best-Practice-Beispiele aus Bremen vorgestellt. i_beta 2011

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Stadtruinen: Raum für Subkultur oder Neuland für Image-Mache?

Eingestellt von ZZZ 05.05.2011

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In dienacht – Magazin für Fotografie, Gestaltung und Subkultur # 8 ist ein schöner Essay erschienen, der u.a. das Gängeviertel in Hamburg, das Neuland in Bremen und die ZwischenZeitZentrale in einen Kontext setzt und aus einer subkulturellen Perspektive betrachtet.

"Städte leben von Kontrasten.Von Konsumtempeln und Flohmärkten, Juppies und Linksautonomen, gigantischen Glasfassaden – und abrissreifen Stadtruinen. Architektonische Randgestalten, wie verlassene Arbeiterquartiere oder im Dornröschenschlaf schlummernde leere Industriehallen, bekommen so viel Aufmerksamkeit wie nie zuvor: nicht nur von klassischen Hausbesetzern und potentiellen Investoren, sondern auch von Künstlern, Engagierten aus der Elektroszene und schließlich von Stadtverwaltungen, Journalisten und Wissenschaftlern..."

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Zwischennutzung ehemaliges Sportamt Peterswerder

Eingestellt von ZZZ 27.04.2011

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Es grünt schon alles auf dem Peterswerder und endlich öffnen sich auch wieder die Türen des ehemaligen Sportamtes, dass dort seit Jahren im Dornröschenschlaf liegt. Heute wurde der Schlüssel von der Immobilien Bremen an den klapstul e.V. übergeben, dem Trägerverein der kommenden Zwischennutzung, um vor Ort alles vorbereiten zu können. Wenn alle notwendigen Genehmigungen da sind, kann es richtig losgehen: Im Obergeschoss entstehen Ateliers, im Untergeschoss werden die Vereinsräume eingerichtet und die Aussenflächen werden für einen kleinen Cafébetrieb und kulturelle Veranstaltungen genutzt, z.B. wird es ein abwechslungsreiches Workprogramm geben, dass sich speziell auch an Kinder richtet. Wer interesse an einem Platz in einem Atelier hat oder mithelfen möchte, kann sich gerne unter klapstul@gmx.de melden.

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Sozio-kulturelles Sommer-Festival 'aller.ort' Zum Mitmachen: Hemelingen kommt!

Eingestellt von ZZZ 18.04.2011

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Da kommen ein paar junge Akteure daher und wollen etwas ändern. Und das an einem Ort, wo sich seit Jahren immer wieder etwas tun soll, aber nie etwas endgültig umgesetzt wurde. Es geht um die Brache an der Godehardstraße in Hemelingen nahe dem Sebaldsbrücker Bahnhof. Hier wird vom 15. Juni bis zum 17. Juli 2011 ein Sommerfestival stattfinden.

„Das Spannende an dem Ort ist, dass er von so vielen verschiedenen Stadtkomponenten eingerahmt ist", erklärt Silvan Stephan, einer der Organisatoren. „An der einen Seite verlaufen die Bahnschienen, dahinter sieht man industrielle Gebäude und Wohnhäuser, auf der anderen Seite reihen sich eine Kirche, das Bürgerhaus Hemelingen und verschiedene soziale und kulturelle Einrichtungen aneinander." Und mitten drin: Da liegt das riesige Brachgelände - flach und verlassen inmitten eines besiedelten Stadtgebiets.

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Kreativzüchter laden ein

Eingestellt von ZZZ 12.04.2011

Weser Report10.04.2011

Auf einer Plantage, das ist bekannt, wachsen Dinge. Dass es sich dabei nicht um Kaffee, Tabak oder Baumwolle handeln muss, lässt sich heute in Findorff entdecken - dort lädt die „Plantage 9" zum Tag der offenen Tür.

Findorff Die gemeinsam von ZZZ ZwischenZeitZentrale und Wirtschaftsressort organisierte Veranstaltung wird mit einer Begrüßung durch Dr. Dirk Kühling, Abteilungsleiter Wirtschaft eröffnet. Die Plantage hat danach von 11 bis 19 Uhr ihre Pforten geöffnet und bietet Kindern und Erwachsenen mit Workshops und Präsentationen von Arbeiten die Möglichkeit, bei Kaffee und Kuchen das Gebäude und die Menschen, die in ihm arbeiten, kennen zu lernen.

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Tag der offenen Tür - Plantage 9 - 10. April 2011 - 11.00 bis 19.00Uhr

Eingestellt von ZZZ 04.04.2011

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Bereits seit dem 1. Juli 2010 letzen Jahres ist die „Plantage 9" zu einem Platz für Kreative und startende Selbstständige geworden. Vorangetrieben und initiiert wurde die Neubelebung der Plantage 9 von der ZZZ (ZwischenZeitZentrale Bremen), die im Auftrag der Stadt leerstehende Gebäude wieder mit Leben zu füllen versucht.

Entstanden sind nun Werkstätten, Künstlerateliers, Büros und Kursräume. Gleichzeitig beherbergt die Plantage 9 einen veganen Imbiss, der bereits über das Gebäude hinaus zu einem regionalen Treffpunkt geworden ist. Durch Veranstaltungstechnik, Hi-Fi, Gastronomie, Herstellung und Verkauf von Sporträdern, Bildhauerei, Keramik, Malerei, Graffiti, Fotografie, Grafik-, Mode- und Produktdesign wird die Plantage 9 zu einer Ideenplantage, die sich durch ein geplantes Kunstcafé und Ausstellungen erhofft, immer mehr zu einer kulturellen Anlaufstelle in Findorff zu werden.

Mit einer Begrüßung durch Herrn Dr. Kühling (Senator für Wirtschaft und Häfen) und der ZZZ öffnet die Plantage 9 am 10. April 2011 von 11:00 bis 19:00 Uhr ihre Türen und bietet Kindern und Erwachsenen durch Workshops und;Präsentationen von Arbeiten die Möglichkeit, mit Kaffee und Kuchen das Gebäude und die Menschen, die in ihm arbeiten, kennenzulernen.

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Leere Räume provozieren die Fantasie

Eingestellt von ZZZ 04.04.2011

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Die Kreativen Teil 6: Autonomes Architektur Atelier sucht nach neuen Möglichkeiten der Stadtentwicklung

Von Annemarie Struss-V. Poellnitz Bremen. Der Name ist nicht unbedingt selbsterklärend: AAA/ZZZ. Er weckt aber Neugier auf das Autonome Architektur Atelier/ZwischenZeitZentrale. Das erste ist der Firmenname, das zweite ein Projekt. Die Firma AAA, das sind Daniel Schnier und Oliver Hasemann mit den externen Partnern Sarah Oßwald (Berlin) und Michael Ziehl (Hamburg). ZZZ ist ein Pilotprojekt des Bundes und des Landes Bremen. Es geht um die Zwischennutzung von Leerständen und Brachen.
Das Büro von AAA in der Abfertigung des alten Zollamts am Bremer Hansator 1 ist selbst eine Zwischennutzung, auch wenn die jetzt schon drei Jahre dauert. In dem ovalen, blassgelb verklinkerten Gebäude empfängt uns Daniel Schnier in einem kultverdächtigen 60er-Jahre-Ambiente, ein bisschen unordentlich (er entschuldigt sich, aber nicht wirklich) - alles so, wie man sich die kreative Bohème vorstellt.

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