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Zwischennutzer und ihr vermeintlicher Erfolg
Eingestellt von ZZZ am 20.02.2013, 0 Kommentare
Im Magazinbeitrag 5|13 hatte Wolfgang Kil darauf hingewiesen, dass die Zwischennutzung ihre Kinder entlässt. Wie sich an vielen Orten herausstellt, sind die Erfolge der Zwischennutzer nur von beschränkter Dauer. Wo Rendite wieder winkt, ist rasch Schluss mit lustig. Inzwischen sind darüber zwei Bücher erschienen, deren Autoren verschiedene Wege einschlagen. Wolfgang Kil hat sie gelesen und kann sich nur schwer entscheiden.
Das Nebeneinander der zwei Positionen bringt die Kernfrage aller temporären Aneignungen auf den Punkt: Um wen oder was soll es eigentlich gehen - um eine Bändigung des vorübergehend aus dem Takt geratenen Grundstücksmarkts, oder um die "Zwischennutzer" als aktive und sich deutlich artikulierende Interessengruppe einer Gesellschaft im Wandel?
Dokumentation: Internationaler Kongress 2nd hand spaces – Die Nutzung vakanter Orte als partizipative Praktik
Eingestellt von ZZZ am 09.11.2012, 434 Kommentare
2nd hand spaces entstehen vielerorts auf der Basis von Zwischennutzungen. Sie ermöglichen die aktive Teilhabe von Stadtbewohnern an Entwicklungs- und Gestaltungsprozessen sowie die selbstbestimmte Nutzung von (Stadt-)Räumen. Dadurch fördern 2nd hand spaces Empowerment und involvieren Gruppen, die durch konventionelle Beteiligungsangebote nicht erreicht werden. Sie entfalten eine nachhaltige Wirkung durch den Aufbau sozialer Netzwerke, durch die Identitätsbildung an vakanten Orten und durch eine bedürfnisorientierte Raumproduktion. Als Türöffner und Experimentierfelder können sie über temporäre Nutzungen hinaus zum Ausgangspunkt prozesshafter Um- und Wiedernutzungen werden.
An dem interdisziplinären Kongress 2nd HAND SPACES am 28. und 29. Juni 2012 in Bremen-Blumenthal nahmen rund 100 PlanerInnen, Zwischennutzungsakteure, Verwaltungsangestellte und Interessierte aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und sogar Australien teil.
Bucherscheinung: second hand spaces – über das recyceln von Orten im städtischen Wandel
Eingestellt von ZZZ am 25.07.2012, 2 Kommentare
Die Macherin und die Macher der ZZZ haben ein Buch herausgegeben. Es ist beim Jovis-Verlag aus Berlin auf Deutsch/Englisch erschienen und befasst sich mit dem Zwischen-, Um- und Wiedernutzen von aufgegebenen urbanen Orten:
„Second hand spaces schöpfen an vakanten Orten aus der Atmosphäre, den Spuren, den Überbleibseln und der Geschichte der vorherigen Nutzung. Ihre Akteure entwickeln aus dem Ort heraus eine eigene Ästhetik, die durch Einfachheit und Improvisationen gekennzeichnet ist. Neue Ideen werden ausprobiert und Überraschungsmomente in der Stadt geschaffen. Second hand spaces entwickeln sich vor dem Hintergrund veränderter Ansprüche an Stadträume und bieten bei geringer Miete Platz für Interaktion, Partizipation und Start-ups. Sie eröffnen der Stadtplanung neue Handlungsansätze und leisten gleichzeitig einen nachhaltigen Beitrag zum städtischen Wandel."
Neuland Detroit - Filmreihe über den Niedergang und die Neuerfindung der Motor City
Eingestellt von ZZZ am 05.08.2011, 17 Kommentare
Donnerstag, 18.08.2011 um 20 Uhr:
"Grown in Detroit" von Mascha und Manfred Poppenk, 2009, Englisch, 60 min.
Einfach nur sachlich, aufklärend und authentisch - so kann man „Grown in Detroit - Teen Moms become Urban Famers" bezeichnen. Die Dokumentation zeigt, wie durch die Rekultivierung von Brachflächen und die Reaktivierung landwirtschaftlichen Wissens nachhaltige Perspektiven für junge Menschen in der vom Armut und Kriminalität geprägten Stadt entstehen.
'Grown in Detroit' trailer of award winning documentary from Mascha Poppenk on Vimeo.
Im Rahmen des Neuland-Projektes (www.neuland-bremen.org), das dieses Jahr in der Spedition am Güterbahnhof stattfindet, widmet sich die ZwischenZeitZentrale Bremen (www.zzz-bremen.de) an zwei Abenden dem Niedergang und der Neuerfindung Detroits mit zwei aktuellen und vielfach ausgezeichneten Filmen. Danach gibt es Soul, Funk, House und Techno vom Plattenteller bis open end.
2nd HAND SPACES Dokumentation
Eingestellt von Michael Ziehl am 07.10.2010, 1 Kommentar
Die Konferenz 2nd HAND SPACES am 5. und 6. Mai 2010 in Bremen beschäftigte sich mit den Praktiken und der Umsetzung von Zwischennutzungen. An der interdisziplinären Konferenz nahmen 120 PlanerInnen, Zwischennutzungsakteure, Verwaltungsangestellte und Interessierte aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden teil.
Zwei Tage 2nd HAND SPACES
Eingestellt von Oliver Hasemann, Michael Ziehl, Sarah Oßwald, Daniel Schnier am 17.05.2010, 0 Kommentare
Mit dem Abstand von einer Woche blicken wir auf die erste von uns als ZwischenZeitzentrale organisierte internationale Konferenz. Die oberste Etage des ehemaligen Bundeswehrhochhauses, selbst zu großen Teilen leerstehend, bildete für diese einen passenden Ort, der zudem auch noch bei strahlendem Sonnenschein einen Blick über weite Teile Bremens ermöglichte. Mit einer TeilnehmerInnenzahl von über 120 Personen aus vier europäischen Ländern, insgesamt an den beiden Veranstaltungstagen, bot sich den ReferentInnen nicht nur eine optisch eindrucksvolle Kulisse sondern auch eine wissbegierige Zuhörerschaft.
2nd HAND SPACES - nachhaltige Gestaltung des städtischen Wandels durch Zwischennutzung
Eingestellt von Daniel Schnier am 14.04.2010, 1 Kommentar
2nd hand spaces: nachhaltige Gestaltung des städtischen Wandels durch Zwischennutzung
Konferenz – 05. und 06. Mai 2010 in Bremen
Zwischennutzungen recyceln Räume auf Zeit und erfüllen dabei zentrale Aspekte von Nachhaltigkeit, indem sie Gebäude und Brachflächen wiederverwenden, wiederinwertsetzen und wiederintegrieren. So können Zwischennutzungen von ökologischem, ökonomischem, sozialem und kulturellem Gewinn für die Stadtgesellschaft sein. Davon profitieren ImmobilieneigentümerInnen, ZwischennutzerInnen und die Stadtentwicklung. In Bremen arbeitet die ZwischenZeitZentrale (ZZZ) seit März dieses Jahres offiziell als Zwischennutzungsagentur. In diesem Rahmen wird die interdisziplinäre Konferenz 2nd hand spaces veranstaltet. Dabei wird am ersten Tag entlang folgender Fragen diskutiert: Welchen Beitrag leisten Zwischennutzungen für die Stadtentwicklung? Wie können Zwischennutzungen besser in die Stadtentwicklung eingebunden werden? Welchen stadtgesellschaftlichen Potentialen können Zwischennutzungen Raum geben? Inwieweit können aktuelle stadtgesellschaftliche Veränderungen durch Zwischennutzungen nachhaltiger gestaltet werden? Der zweite Tag beginnt mit einem Urbanen Spaziergang zu Zwischennutzungen und Leerständen in Bremen. Danach findet ein Workshop zur Konzeption einer Zwischennutzung als kollaborativen Arbeitsort in dem Gewerbeleerstand Plantage 9 statt - mit Erfahrungsberichten von Experten. Die Teilnehmerzahl ist an beiden Tagen begrenzt. Bitte melden sie sich spätestens bis zum 30. April 2010 verbindlich per email an, unter: