ZwischenZeitZentrale Bremen

Auf zu neuen Ufern im Wissenschaftspark Gelsenkirchen

Eingestellt von ZZZ am 31.05.2011, 1 Kommentar

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FACHTAGUNG - ZU NEUEN UFERN NEUE ERLEBNISRÄUME AM FLUSS IM DIALOG
Am 28. Mai 2011 fand im Wissenschaftspark in Gelsenkirchen eine Fachtagung mit Vortägen und Arbeitsgesprächen zum Thema "Erlebnisräume am Fluss" statt.
Wasser gilt seit frühesten Zeiten als Ur-Element des Lebens und des Wandels. Im Zuge der Industrialisierung sind Fließgewässer in historisch ungekanntem Ausmaß aber zum Objekt der Veränderung geworden. Degradierung, Kanalisierung und Verrohrung waren die Folgen dieses rein zweckorientierten Umgangs mit den Flüssen und Bächen, die vielerorts unzugänglich und dem Blickfeld des Menschen entzogen wurden. Doch spätestens seit Einführung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie im Jahr 2000 sind neue Ziele für den Umgang mit Wasser gesetzt. Die Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung der ökologischen Funktionen der Gewässer hat nun Vorrang, und auch im urbanen Raum hat die Verbesserung naturfern ausgestalteter Gewässerabschnitte an Stellenwert gewonnen. Das ZZZ mit Herrn Oliver Haseman und Herrn Daniel Schnier war da und beide trugen vor.

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Hauptsache selbstgemacht

Eingestellt von ZZZ am 23.05.2011, 0 Kommentare

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Von Bastienne Ehl Bahnhofsvorstadt. Hübsch und praktisch, aber vor allem selbstgemacht sind die Sachen, die die Künstlerin Kathrin Vorsmann seit kurzem in der "Glasbox" an der Contrescarpe 73 verkauft. Der Glasbau aus dem Jahr 1965 stand zwei Jahre lang leer. Zusammen mit der ZwischenZeitZentrale (ZZZ), die die Zwischennutzung von leerstehenden Immobilien organisiert, entstand die Idee für den temporären Verkaufs- und Ausstellungsraum.
Die selbstgenähten Kuschel-Eulen mit den quadratischen Augen sind der absolute Verkaufsschlager von Kathrin Vorsmann. Hübsch aufgereiht hocken sie im Schaufenster und betrachten die Geschehnisse auf der Baustelle vor dem SiemensHochhaus. In den Regalen des kleinen Ladengeschäfts stehen außerdem Körnerkissen, Umhängetaschen, Vinyl-Platten, Kulturbeutel, Portemonnaies, Fotografien und noch viel mehr - alles bunt, alles selbstgemacht, alles Unikate.

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ZZZ und Zwischennutzung in Bremen

Eingestellt von ZZZ am 23.05.2011, 50 Kommentare

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Seit gut einem Jahr bringen Oliver Hasemann und Daniel Schnier leer stehende Häuser und Menschen mit Ideen zusammen und erkunden dabei das Potenzial für ein neues Instrument der Stadtplanung.

Irgendwann soll das Gebäude Plantage 9 in Bremen-Findorff einer Straße weichen. Bis dahin bietet es 27 Menschen Raum zum Arbeiten. Zwischennutzung kann vieles sein. Und Einige, die sich schon lange mit dem Thema beschäftigen, mögen den Begriff nicht mehr. Denn mittlerweile taucht dieser mehr und mehr im Kontext der Immobilienbranche auf. Dabei verliert die Zwischennutzung ihre Bedeutung als Prozess, bei dem es um das Ausloten der Potenziale eines Ortes, seiner möglichen Nutzungen und der Bedürfnisse der Bewohner geht sowie um Aneignung und Partizipation. Genau dafür aber interessiert sich verstärkt die Politik. Im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik wird derzeit ein Pilotprojekt in Bremen gefördert, das Zwischennutzung als „konzeptionelles Instrument in Stadtentwicklungsprozessen" etablieren soll. Mit der Umsetzung ist die ZZZ - ZwischenZeitZentrale Bremen beauftragt.

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Zwischennutzung Glasbox: Unikate statt billiger Massenware

Eingestellt von ZZZ am 17.05.2011, 1 Kommentar

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Wer an die Bahnhofsvorstadt denkt, dem kommen bestimmt zuerst die Discomeile und leerstehende Gebäude in den Sinn. Zugegeben: Besonders schön ist dieser Teil der Stadtmitte nicht. Der tristen Vorstellung will die ZwischenZeitZentrale (ZZZ) Bremen nun entgegenwirken und die Bahnhofsvorstadt attraktiver gestalten.

Der erste Laden für das neue Vorstadt-Konzept eröffnet am 17.5., um 19 Uhr an der Contrescarpe 73. In der "Glasbox" verkauft Inhaberin Kathrin Vorsmann ihre eigenen selbst hergestellten Unikate, aber auch Produkte anderer Künstler_innen. Diese werden auf Kommissionsbasis verkauft. Bisher mit dabei sind u.a. ZCKR Records (ein Vinyl-Plattenlabel), Boran Baykul (selbstbedruckte und bemalte T-Shirts) und Getrud Schleising (Collagen und kleine Spiele), viele weitere folgen bis zur Eröffnung.

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Ein besonderer Ort der Kunst / Das "Haus" der Künstler – die Plantage 9

Eingestellt von ZZZ am 17.05.2011, 0 Kommentare

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Was macht eine "Plantage" in Bremen? Und wie kommt es, dass sich dort Kreative befinden?

Gebäude, die leer stehen und weiter instand gehalten werden sollen, können zur Zwischennutzung gemietet werden. Die ZwischenZeitZentrale Bremen (ZZZ) ist eine Anlaufstelle für EigentümerInnen, welche ihre Flächen für andere NutzerInnen anbieten wollen.
Die ZZZ sucht solche Objekte, vermittelt zwischen EigentümerInnen und Mietern. So sind beide Seiten zufrieden, wenn die Fläche gut genutzt wird und eine geringe Miete für den Nutzer besteht. Eine solche Zwischenzeitnutzung stellt das Projekt "Bricolage/Plantage" dar. Auf dem ehemaligen Gelände der Firma Domeyer haben sich 26 kreativ tätige Menschen zusammengefunden.

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ZZZ zu Gast in Heerlen (NL) zur internationalen i_beta Konferenz

Eingestellt von ZZZ am 14.05.2011, 1 Kommentar

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An verschiedenen Orten im Stadtzentrum von Heerlen/NL wurden neue Konzepte aus den Bereichen Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur vorgestellt, diskutiert und praktiziert. Ergänzt wurde das Veranstaltungsprogramm durch Ausstellungen sowie ein Film- und Musikprogramm. Die ZZZ hat in diesem Rahmen eine "workshoplecture" zu Zwischennutzungen abgehalten. Dabei wurde die Situation in Bremen, die Funktionsweise und Arbeit der ZZZ und Best-Practice-Beispiele aus Bremen vorgestellt. i_beta 2011

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Stadtruinen: Raum für Subkultur oder Neuland für Image-Mache?

Eingestellt von ZZZ am 05.05.2011, 3 Kommentare

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In dienacht – Magazin für Fotografie, Gestaltung und Subkultur # 8 ist ein schöner Essay erschienen, der u.a. das Gängeviertel in Hamburg, das Neuland in Bremen und die ZwischenZeitZentrale in einen Kontext setzt und aus einer subkulturellen Perspektive betrachtet.

"Städte leben von Kontrasten.Von Konsumtempeln und Flohmärkten, Juppies und Linksautonomen, gigantischen Glasfassaden – und abrissreifen Stadtruinen. Architektonische Randgestalten, wie verlassene Arbeiterquartiere oder im Dornröschenschlaf schlummernde leere Industriehallen, bekommen so viel Aufmerksamkeit wie nie zuvor: nicht nur von klassischen Hausbesetzern und potentiellen Investoren, sondern auch von Künstlern, Engagierten aus der Elektroszene und schließlich von Stadtverwaltungen, Journalisten und Wissenschaftlern..."

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