Unterseedorf in der Überseestadt vom 17. bis 25. Mai 2013 – Vorträge, Diskussionen und Workshops mit der ZZZ
Eingestellt von ZZZ am 14.05.2013, 0 Kommentare
Ende Mai entsteht in der Überseestadt das "Unterseedorf" – ein Festival des Zuckernetzwerkes – mit Unterstützung der ZZZ.
Das Programm wird die Vielfalt des Netzwerkes durch ein Zusammenspiel aus Lichtinstallationen, Straßenkunst, Skulpturen, Barbereich, Ruhezonen, Workshopspaces, Bühnen für Musiker_innen und Tanzbereiche widerspiegeln.
In diesem Rahmen findet in Zusammenarbeit zwischen Zuckerwerk und der ZZZ – ZwischenZeitZentrale Bremen ein Diskussionsabend und ein Workshopnachmittag statt.
Weitere Infos und das gesamte Programm findet sich unter: www.unterseedorf.zuckerwerk.org
Samstag 18. Mai 2013 ab 15:00 Uhr: Brachland Wissen
Samstag 18. Mai 2013 ab 19:00 Uhr: Raum und Kultur - Kultur und Stadt
Sonntag 19. Mai 2013 ab 15 Uhr: Selbstausbeutung, Prekarisierung und „Subkultur"
Samstag 25. Mai 2013 ab 12:00 bis 16:00 Uhr: Workshopnachmittag
WEDDERBRUUK – WERKSTATTLADEN Vermittlung von Gebrauchtwaren & handgefertigten Neuwaren
Eingestellt von ZZZ am 08.05.2013, 1 Kommentar
Wedderbruuk sind Sandra Hörner, Tanja Hörner, Frederik Niemann & Tilman Schwake. Wedderbruuk rettet Sachen davor weggeworfen zu werden. Fast jede Sache findet noch einen Nutzer oder kann repariert werden. Wir verkaufen Gebrauchtwaren und handgefertigte Neuwaren.
Der Raum im Bremer Lloydhof steht uns zur Zwischennutzung dank ZZZ und WFB für max. 2 Jahre zur Verfügung, der ganze Komplex wird im Jahr 2015 abgerissen. Wir nutzen den Raum als Laden, Werkstatt und Atelier.
ZZZ in Graz / Österreich: Leerstand als Ressource
Eingestellt von ZZZ am 25.04.2013, 0 Kommentare
An einem sonnigen Mittwochabend, den 17. April 2013 um 19Uhr gab es im HDA Haus der Architektur in Graz eine spannende Podiumsdiskussion mit interessanten Gästen im Rahmen der Ausstellung von Lisa Enzenhofer und Anna Resch zum Thema Leerstand.
"Statt Leerstand Diskurs: Vom Leerstand zur Ressource" so der Titel des Abends. Nach den Statements und Erläuterungen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen die eingeladen wurden begann am Ende eine gute Diskussion.
Zwischenzeitlich im Lloydhof
Eingestellt von ZZZ am 09.04.2013, 1 Kommentar
Nach dem Kauf des Lloydhof und der offiziellen Übernahme der Verwaltung durch die Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) am 1. März 2013, hat sich hier für eine ZwischenZeit ein Fenster für die temporäre Nutzung der leerstehenden Ladengeschäfte geöffnet. Bevor in ungefähr zwei Jahren der Neubau eines innerstädtischen Einkaufkomplexes an dieser Stelle ansteht, kann die ZZZ gemeinsam mit der WFB und der City Initiative hier temporäre Angebote für interessierte Zwischennutzer_innen schaffen.
Glasbox - I was hoping you'd say that. *** Re_opening!
Eingestellt von am 01.03.2013, 0 Kommentare
Am Dienstag, den 17. Mai 2011 startete Kathrin Vorsmann mit ihrem temporären Ladenkonzept "Glasbox". In der Glasbox finden sich zahlreiche Künstler_innen und Kreative zusammen, stellen ihre Produkte aus und bieten diese zum Verkauf an. Ähnlich einer klassischen Galerie, nur, dass das Angebot sehr breit gefächert - eben interdisziplinär - ist und von selbstgenähten Portemonnaies, Taschen und Accessoires über Fotografien, bis hin zur selbstherausgebrachten Vinyl-Platte reicht. Der wichtigste gemeinsame Nenner aller Mitwirkenden ist das Selbstgemachte und die Liebe zum Selbermachen. Es geht um nachhaltig produzierte Unikate, statt um billige Massenware. Aus der Zusammenarbeit der Zwischenzeitzentrale Bremen (ZZZ) und Kathrin Vorsmann sind zwei anschauliche Beispiele entstanden, wie Ladenleerstände auf Zeit zwischengenutzt werden können und wie es weitergehen kann.
Nach zwei Jahren der Zwischennutzung an unterschiedlichen Orten, geht es nun zum ersten Mal ohne zeitliche Begrenzung an einen neuen Ort. Der Ostertorsteinweg 100, mitten im Bremer Viertel ist das Ziel. Die Tür öffnet sich am Freitag, den 01.03.2013 um 18.00Uhr. Wir freuen und sehr darauf und laden Euch ein, dies mit uns zu feiern. Für eine musikalische Umrahmung ist ebenfalls gesorgt.
Zwischennutzer und ihr vermeintlicher Erfolg
Eingestellt von ZZZ am 20.02.2013, 0 Kommentare
Im Magazinbeitrag 5|13 hatte Wolfgang Kil darauf hingewiesen, dass die Zwischennutzung ihre Kinder entlässt. Wie sich an vielen Orten herausstellt, sind die Erfolge der Zwischennutzer nur von beschränkter Dauer. Wo Rendite wieder winkt, ist rasch Schluss mit lustig. Inzwischen sind darüber zwei Bücher erschienen, deren Autoren verschiedene Wege einschlagen. Wolfgang Kil hat sie gelesen und kann sich nur schwer entscheiden.
Das Nebeneinander der zwei Positionen bringt die Kernfrage aller temporären Aneignungen auf den Punkt: Um wen oder was soll es eigentlich gehen - um eine Bändigung des vorübergehend aus dem Takt geratenen Grundstücksmarkts, oder um die "Zwischennutzer" als aktive und sich deutlich artikulierende Interessengruppe einer Gesellschaft im Wandel?
Schlafende Häuser wecken! Dokumentation der ZwischenZeitZentrale Bremen (ZZZ) 2009 - 2012
Eingestellt von ZZZ am 21.12.2012, 0 Kommentare
Die ZwischenZeitZentrale (ZZZ) weckt seit dem 12. März 2010 schlafende Häuser in ganz Bremen auf. Zu dieser Aufgabe gehört es, Objekte und passende Nutzer aufzuspüren, Eigentümer zu beraten, Menschen zu vernetzen, Konzepte mitzuentwickeln und Nutzungen zu initiieren. Die ZZZ ist Ansprechpartnerin, Vermittlerin, Kümmerin und Initiatorin für temporäre Nutzungen auf Brachflächen und in leerstehenden Gebäuden. Ihr Schwerpunkt liegt auf innenstadtnahen Lagen mit Büroleerständen, verlassenen Gewerbearealen in der Peripherie Bremens und Stadterneuerungsgebieten in verschiedenen Bremer Stadtteilen.
Als Pilotprojekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik des Bauministeriums arbeitet die ZZZ in enger Kooperation mit drei Bremer Ressorts
sowie städtischen Eigenbetrieben. Sie funktioniert wie eine Kommunikationszentrale. Sie verbindet das Netzwerk aus Akteuren des Zwischennutzungsmilieus mit öffentlichen Akteuren auf Senats- und Quartiersebene und mit privaten Eigentümern.
Dokumentation: Internationaler Kongress 2nd hand spaces – Die Nutzung vakanter Orte als partizipative Praktik
Eingestellt von ZZZ am 09.11.2012, 409 Kommentare
2nd hand spaces entstehen vielerorts auf der Basis von Zwischennutzungen. Sie ermöglichen die aktive Teilhabe von Stadtbewohnern an Entwicklungs- und Gestaltungsprozessen sowie die selbstbestimmte Nutzung von (Stadt-)Räumen. Dadurch fördern 2nd hand spaces Empowerment und involvieren Gruppen, die durch konventionelle Beteiligungsangebote nicht erreicht werden. Sie entfalten eine nachhaltige Wirkung durch den Aufbau sozialer Netzwerke, durch die Identitätsbildung an vakanten Orten und durch eine bedürfnisorientierte Raumproduktion. Als Türöffner und Experimentierfelder können sie über temporäre Nutzungen hinaus zum Ausgangspunkt prozesshafter Um- und Wiedernutzungen werden.
An dem interdisziplinären Kongress 2nd HAND SPACES am 28. und 29. Juni 2012 in Bremen-Blumenthal nahmen rund 100 PlanerInnen, Zwischennutzungsakteure, Verwaltungsangestellte und Interessierte aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und sogar Australien teil.
Stadträume neu interpretieren
Eingestellt von ZZZ am 01.10.2012, 0 Kommentare
In der aktuellen Diskussion wird die ZwischenZeitZentrale (ZZZ) als Baustein der Unterstützung von Kreativen, als Akteur der Kreativwirtschaft oder auch als Empfänger von Fördermitteln der Kultur- und Kreativwirtschaft genannt. Das Ziel einer Zwischennutzungsagentur wie der ZZZ ist die Vermittlung leer stehender Gebäude und Brachflächen an Nutzerinnen, die für begrenzte Zeit Raumbedarf haben.
Diese Nutzerinnen können aus der Kultur- und Kreativwirtschaft stammen, Bedingung für eine Unterstützung der ZZZ ist dies allerdings nicht. Die ZZZ ist ein Projekt des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen in Zusammenarbeit mit dem Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, der Senatorin für Finanzen, dem Senator für Kultur, der Wirtschaftsförderung Bremen und der Immobilien Bremen, das von aktiven Zwischennutzern, dem Autonomen Architektur Atelier (AAA), Michael Ziehl aus Hamburg und Sarah Oßwald aus Berlin umgesetzt wird. Um die Verbindung der ZZZ zur Kultur- und Kreativwirtschaft aufzuschlüsseln, ist ein Blick in den Hintergrund des Projektes hilfreich.
ZZZ auf dem Panel "temporary use of space and the creative city" in Groningen auf dem Open Lab Ebbinge, 20. September 2012
Eingestellt von ZZZ am 21.09.2012, 0 Kommentare
ZZZ mit Oliver Hasemann auf dem Panel "temporary use of space and the creative city". Außerdem mit dabei waren Jurgen Hogendoorn, Amsterdam, David Inden, Groningen, Dale Bolland, Newcastle und Tom Bergevoet/Marten van Tuijl, Amsterdam - Ein durchaus internationaler Querschnitt zum Thema mit sehr kritischen Thesen und Statements. Im Rahmen der CCC - Creative City Challenge Veranstaltung haben wir sehr spannende Menschen getroffen, die sich mit dem Thema "temporary use" in ganz unterschiedlicher Art und Weise auseinandersetzen.